Kleingärtnerverein Nürnberg e.V.       

 

Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 27. Januar 2019

des Kleingärtnervereins Nürnberg e.V. in Bremen, Salzburger Str. 2 in 28219 Bremen.

Es sind 96 stimmberechtigte Mitglieder anwesend (siehe Anwesenheitsliste).

Der Termin zu dieser Jahreshauptversammlung wurde fristgemäß bekanntgegeben. Die Einladung zu dieser Jahreshauptversammlung wurde unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung ebenfalls fristgemäß mitgeteilt. Dadurch ist die Jahreshauptversammlung unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

Als Vorstandsvertreter vom Landesverband der Gartenfreunde Bremen sind anwesend:

Alwin Klippel, Vermögensverwalter

Thomas Jacobi, stellv. Schriftführer

Wilfried Kracke, Beisitzer


Top 1: Begrüßung und Eröffnung der Sitzung

Torsten Laabs begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung um 10:20 Uhr.

Thomas Wenneborg übernimmt die Moderation der Sitzung.

Dieser bittet alle Anwesenden, ihre Handys abzustellen und bedankt sich bei den Anwesenden für das Erscheinen. Nichtmitglieder werden gebeten, sich nicht an der Diskussion zu beteiligen und auch nicht mit abzustimmen.

Petra Schröder wird als Unterstützerin zum Stimmenauszählen von den Anwesenden gewählt.

 

Top 2: Gedenkminute

Alle Anwesenden erheben sich und gedenken den Verstorbenen.

 

Top 3: Verlesen des Protokolls vom 25.04.2018.

Gesche Ahlgrim regt zusammen mit Thomas Wenneborg an, das Protokoll vom 25.04.2018 nicht komplett zu verlesen. Petra Schröder schlägt vor, nur TOP 12 Beschlüsse vorzulesen. Die Anwesenden stimmen dem zu. Gesche Ahlgrim verliest TOP 12.

Die Mitglieder haben keine Einwände gegen das Protokoll: 95 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung

Thomas Wenneborg weist darauf hin, dass die Anmerkung in der Einladung „Es soll beschlossen werden, dass die aktuelle Satzung des Landesverbandes auch zur Satzung des KGV-Nürnberg e.V. wird.“ sprachlich so nicht richtig ist. Es muss heißen: Vereinsmustersatzung des Landesverbands .

Torsten Laabs erläutert kurz den Sachverhalt, warum die Vereinsmustersatzung angewendet werden soll.

Die Mitglieder stimmen einstimmig der Änderung in der Einladung zu.

 

TOP 4: Bericht des 1. Kassierers - Vereinskasse 2018 und Haushaltsplan 2019

Rainer Föllmer bittet darum, den Haushaltsplan 2019 unter TOP 8 zu behandeln und dort auch abzustimmen. Die Abstimmung über die Änderung der Tagesordnung ist einstimmig.

 

Rainer Föllmer berichtet:

Es gibt ein separates Girokonto für die Wasserkasse. Wasser wird separat abgerechnet.

Früher habe es nur ein Konto gegeben, nun zwei.

Er erklärt die Übersicht über „Einnahmen, Überschuss, Rechnung 2018“, die dem Protokoll angefügt ist. Die Aufstellungen sind wie im letzten Jahr konzipiert und schaffen bei Durchsicht eine gute Vergleichbarkeit mit denen aus dem Vorjahr.

Die Einnahmen 2018 betragen 114.422,41€, die Ausgaben 96.265.83€.

Nach Verrechnung aller Ein- und Ausgaben ergibt sich daraus eine Wertschöpfung im vergangenen Jahre von 27.278,39€.

Der KGV-Nürnberg hat keine Schulden zum Jahreswechsel.

Rainer Föllmer erklärt, dass die Rechnung vom Landesverband immer zum Ende eines Jahres kommt, da das Pachtjahr anders ist (Dezember bis November). Im Grunde müsste der Verein schon im Dezember des laufenden Jahres die Rechnung des Landesverbands bezahlen. Nach Rücksprache mit dem Landesverband darf der KGV-Nürnberg diese Rechnung immer im Januar bezahlen. Der Hintergrund: Der Verein erstellt seine Rechnungen immer für das Gartenjahr nicht für das Pachtjahr. Rainer Föllmer berichtet weiter, dass es aus den letzten Jahren ausstehende Forderungen von 33.216,30€ gibt. Die Summe habe sich schon stark verkleinert. Er betont, dass er sich auch ohne Amt weiter um diese Forderungen kümmern würde.

 

TOP 5: Bericht des 1. Kassierers – Wasserkasse

Die Bilanz der Wasserkasse ist dem Protokoll beigefügt.

Rainer Föllmer erklärt, dass über die Wasserkasse sich nicht so positiv berichten ließe. Er berichtete über den Rohrbruch an unserer Hauptwasserleitung und das die zu erwartende Rechnung wohl über eine Sonderumlage beglichen werden müsse. Ebenfalls berichtete er das der Verein ca. 8000 m³ Wasserverbrauch an Wesernetz bezahlen müsse, wir aber von den Mitgliedern nur Rückmeldungen über ca. 3500 m³ Wasserverbrauch erhalten. Dieser Verlust muss ausgeglichen werden. Darüber ist auch ein Beschluss gefasst worden.

 

TOP 6: Aussprache zu TOP 4 + TOP 5

Thomas Wenneborg bittet um Aussprach zu TOP 4 Vereinskasse 2018.

Anmerkung Hartmut Arnold: Der Ton in den Ansprachen sei nicht in Ordnung. Umgang mit den Mitgliedern gehe so nicht. Das Eintreiben von Geldern sei unangemessen, ein Anwalt müsse man nicht einschalten.

Die Mitglieder zeigen Unverständnis.

Rainer Föllmer erwidert: Die anwesenden Mitglieder kümmerten sich richtig, den Säumigen muss nachgegangen werden. Die Mitglieder stimmen zu.

Rainer Föllmer erklärt weiter: Sollte er sich irren, würde er auch ein Einsehen haben.

Er erläutert, dass säumige Mitglieder manchmal 4-5 Mal Post bekommen, es häufig keine Reaktionen gibt. Allein jetzt seien 156 Briefe à 2,84€ per Einschreiben verschickt worden. Dies seien enorme Summen.

Petra Schröder spricht von einem nachhaltigen Verfahren des Vorstandes und lobt die Arbeit. Alle Säumigen seien ausreichend gemahnt worden.

Mitglied Hartmut Arnold beklagt sich erneut über den Ton des Vereins. Er würde ja fristgerecht zahlen, trotzdem wünschte er sich einen anderen Umgang.

Herr Nitsch betont, dass das Mahnverfahren fast nicht ausreicht. Fast 20.000€ fehlten. Er fragt, warum die Säumigen immer noch Mitglied seien.

Torsten Laabs erklärt, dass im Laufe der Jahre sich der Ton verschärft habe, damit das „Auf der Nase rumtanzen“ aufhöre.

Die Mitglieder signalisieren Unverständnis gegenüber Hartmut Arnolds Anmerkungen.

Petra Schröder erklärt, der Pachtzins sei eine Bringeschuld, ein Mahnverfahren ist gar nicht nötig. Der Verein sei sehr human und großzügig mit den Säumigen umgegangen.

 

Aussprache zu TOP 5 Wasserkasse:

Peter Bachmann fragt nach, wie die Wasserleitung kontrolliert wird. Eine Überprüfbarkeit sei nötig. Die Leitungen liefen kreuz und quer. Es könne nicht nachvollzogen werden, wo etwas kaputt ist.

Torsten Laabs wird später darauf eingehen.

Es gibt keine weiteren Nachfragen.

 

TOP 7: Bericht der Revisoren + Entlastung des Vorstandes

Petra Schröder stellt sich vor und berichtet:

Katrin Opitz, Walter Paradies und sie haben die Kasse geprüft und die Kassenführung noch strukturierter und besser vorgefunden als im letzten Jahr. Die Finanzen sind gut saniert.

Besonders lobt sie das konsequente Mahnverfahren.

Petra Schröder dankt dem gesamten Vorstand.

Sie findet es schlimm, dass einige Mitglieder andere Mitglieder oder Vorstandsmitglieder öffentlich bedrohen. Die Mitglieder signalisieren dafür auch Unverständnis.

Der Bericht zur Kassenprüfung wird dem Protokoll angehängt.

Es wird um Entlastung des Vorstandes gebeten.

Die Entlastung wird ausgesprochen: 95 Ja-Stimmen und eine Enthaltung

 

TOP 8: Genehmigung Haushaltsplan 2019

Der Haushaltsplan ist dem Protokoll angehängt.

Rainer Föllmer bedankt sich für das ausgesprochene Vertrauen.

Der Plan stellt die Eckpfeiler für den zukünftigen Vorstand dar.

Er erläutert den neuen Haushaltsplan. U.a. müssen einige Reparaturen aus dem letzten Jahr noch im kommenden Jahr weitergeführt werden.

Nachfrage Herr Blome (Wegewart Geranienweg): Es habe im Geranienweg diverse Abrisse von Kaisenhäusern gegeben. Der Weg gliche nun durch die LKWs einer Buckelpiste. Die Firma habe vorgehabt, den Weg zu reparieren. Dies sei nie erfolgt. Herr Blome hofft auf Hilfe vom Verein.

Die Diskussion wird auf später vertragt.

Es gibt keine weiteren Nachfragen

Die Abstimmung ergibt: 95 Ja-Stimmen und eine Enthaltung

 

TOP 9: kurzer Bericht/Ausblick aktuelle Situation im Verein. (stellvertretender Vorsitzender LVB)

Der stellvertretende Vorsitzender des Landesverbandes Herr Bode ist erkrankt.

Herr Alwin Klippel berichtet über die Situation des Vereins und betont, dass ohne einen geschäftsführenden Vorstand es im schlimmsten Fall zur Auflösung des Vereins kommen könnte und enorme Anwaltskosten auf den Verein zukämen.

Das Minimum für einen geschäftsführenden Vorstand seien vier Mitglieder.

 

Alwin Klippel nimmt Stellung zu dem Thema Mahnungen:

Der Vorstand ist verantwortlich den Mitgliedern gegenüber. Der Vorstand haftet ggf. sogar mit dem Privatvermögen, wenn er sich nicht an die Satzung hält.

Die Mitglieder entscheiden über ihren Vorstand, niemand sonst.

Sie übertragen ihre Verantwortung auf den Vorstand.

 

TOP 10: Neu bzw. Ergänzungswahlen

Rainer Föllmer tritt nun zurück. Er sei beruflich häufig nicht in Bremen und auch gesundheitlich etwas angeschlagen. Er ginge nicht im Groll. Er stellt sein Amt zur Verfügung, möchte sich aber im Hintergrund weiter um Forderungen und Inkassoverfahren aus den letzten Jahren kümmern.

 

Petra Schröder spricht die Abschiedsworte im Namen von Ines Schimmel (2. Kassiererin).

 

Zu wählen sind nun:

1. Vorsitzende/r

2. Vorsitzende/r

1. KassiererIn

1. SchriftführerIn

ein Revisor

 

Wahl der/des 1. Vorsitzenden:

Torsten Laabs stellt sich erneut zur Wahl. Es gibt keine weiteren Anwärter.

Torsten Laabs wird mit 92 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen im Amt bestätigt.

Er nimmt die Wahl an.

 

Wahl der/des 2. Vorsitzenden:

Dorothea Meyer stellt sich erneut zur Wahl. Es gibt keine weiteren Anwärter.

Die Nachfrage Ines Schimmels, ob Dorothea Meyer überhaupt gewählt werden dürfe, da sie eventuell keine vier Jahre im Amt bleiben wird, bejaht Herr Klippel.

Dorothea Meyer wird einstimmig gewählt. Sie nimmt die Wahl an.

Wahl des/der 1. KassiererIn:

Es meldet sich Juliane Stahlfast zu Wort und bekundet Interesse am Amt. Sie sei im Finanz-/Steuerwesen tätig und kenne sich aus.

Petra Schröder appelliert nochmal an die Mitglieder, in Funktionen auch einmal hineinzuschauen.

Frau Stahlfast wird von Herrn Klippel gefragt, ob sie sich zur Wahl stellt und sich der Funktion bewusst ist. Sie bejaht.

Die Wahl ergibt: 88 Ja-Stimmen, 7 Enthaltungen.

Frau Stahlfast nimmt die Wahl an.

 

Wahl der 1. Schriftführerin

Thomas Wenneborg berichtet, dass Gesche Ahlgrim schon länger kommissarisch die Funktion ausfüllt.

Sie selber ergänzt, dass sie gerne diese Funktion weiter ausführen möchte.

Die Wahl ist einstimmig. Gesche Ahlgrim nimmt die Wahl an.

 

Zur Wahl als 2. SchriftführerIn stellt sich niemand.

Ein Mitglied verlässt die Sitzung.

Wahl einer/s neuen RevisorIn

Es muss ein dritter Revisor gewählt werden. Walter Paradies wird diese Funktion nicht mehr ausführen.

Petra Schröder erklärt die Funktion und die damit verbundene Arbeit.

Monika Krause und Hartmut Arnold stellen sich vor.

Es kommt zur Stichwahl, die ergibt:

Monika Krause: 69 Stimmen

Hartmut Arnold: 24 Stimmen

Insgesamt: 2 Enthaltungen

Monika Krause ist damit dritte Revisorin.

Ein weiteres Mitglied verlässt die Sitzung.

 

TOP 11: Beschlüsse

Es soll über die Vereinsmustersatzung des Landesverbands abgestimmt werden.

Die Mustersatzung wird von Ines Schimmel und Gesche Ahlgrim laut vorgelesen.

 

Herr Arnold hat viele Anmerkungen und bittet um Bildung eines Ausschusses.

Petra Schröder betont, dass die Vereinsmustersatzung gesetzeskonform sei und Rechtsicherheit gebe. Applaus der Mitglieder.

 

Frank Seeliger, bevollmächtigter Vertreter Frau Brinkmanns, findet Fragen legitim und stellt zwei:

1. zu §4: Zahlungen zum Geschäftsjahr: Wie verhält sich dies bei Neumitglieder?

2. zu §6: Datenschutz: Bundes- und Landesdatenschutz seien nicht die einzigen Gesetze zum Datenschutz. Die europäische Datenschutzgrundverordnung sei neu. Der Paragraph greife hier zu kurz.

Rainer Föllmer antwortet:

Die Mitgliedschaft wird beim Aushändigen der Satzung gültig und die Zahlungsmodalitäten sind so klar geregelt. Andere Vereine haben andere Zahlungsfristen. Bei uns im Verein ist die Fakturierung im Januar für rückwirkend für Dezember. Dies sei satzungskonform. Damit hätten die Mitglieder sogar eine längere Zahlungsfrist. Die europäische Datenschutzgrundverordnung sei eine Richtlinie. Alles sei so rechtens.

Die letzte Satzungsänderung aus dem Jahr 2013 ist nicht in das Handelsregister angetragen worden.

Für den Vorstand ist eine aktuelle Satzung notwendig. Das Thema kann jederzeit wieder aufgenommen werden.

Alwin Knippel ergänzt: Die Satzung wird auch im Landesverband immer wieder überarbeitet.

Herr Arnold sagt, er könne mit der Mustersatzung erstmal leben, wünscht sich aber ein Gremium, das sich mit der Satzung auseinandersetzt.

Herr Nitsch findet eine Diskussion über die Satzung wichtig. Er regt an, dass der Paragraph „Mitgliederversammlung“ zu Beginn der Satzung stehen sollte. Die Mitglieder seien schließlich am wichtigsten. Er ärgert sich über die „Schlamperei“, dass die Änderungen nicht im Register eingetragen sind, der Vorstand keine Geschäftsordnung hätte und zusätzliche Termine für die Revisoren nötig wären.

Petra Schröder hofft auf konstruktive Kritik. Meckern gehe immer, aber machen möchte keiner etwas. Zusätzliche Termine für Revisoren sind nur nötig, wenn etwas unklar ist.

Gesche Ahlgrim erklärt, dass der Vorstand sich gerade neu findet und sich sicherlich über die Geschäftsordnung unterhalten würde.

Der Vorstand arbeitet schon immer an einer Geschäftsordnung, betont Ines Schimmel.

Torsten Laabs ergänzt, dass es sich um Ehrenämter handelte und man viel zu tun hat.

 

Herr Arnold möchte sich nun per Mail bei Torsten Laabs melden.

Herr Blome empfindet die Anklage an den Vorstand als Frechheit. Jeder hätte sich melden können.

 

Ergebnis über die Abstimmung zur Vereinsmustersatzung:

76 Ja-Stimmen

3 Gegenstimmen

4 Enthaltungen

Die Vereinsmustersatzung wird also mit 91.6% verabschiedet.

 

Die verringerte Anzahl der Stimmen ergibt sich, da einige Mitglieder die Sitzung bereits verlassen haben.

 

 

TOP 12: kurzer Bericht 1. Vorsitzender

Der Bericht von Torsten Laabs ist diesem Protokoll angefügt.

Er bedankt sich bei Rainer Föllmer für seine geleistete Arbeit.

Auch möchte er Ines Schimmel für die Menge geleisteter Arbeit in den vergangenen Monaten mit 700€ aus dem Gemeinschaftsdienst-Topf bedenken. Dafür erhält er den Beifall der Mitglieder.

Er betont, dass für Fragen der Vorstand immer zur Verfügung stehe.

Auch bei Zahlungsnot solle man mit dem Vorstand sprechen, es wäre auch eine Ratenzahlung möglich. Man müsse einfach miteinander sprechen.

Er bittet darum nachzufragen, wenn man keine Rechnung bekommen habe. Alle Rechnungen sollen nun auf dem Weg sein.

 

TOP 13: Verschiedenes

Herr Blome (Wegewart Geranienweg) bittet erneut um Hilfe beim Weg.

Thomas Wenneborg und Gesche Ahlgrim verweisen auf Termine des Jahres, u. a. 100-Jahr-Feier am 14. September 2019.

 

Thomas Wenneborg bedankt sich bei den Vertretern des Landesverbands und dem Personal der Gastronomie für die Versorgung.

Er beendet die Sitzung mit einem dreifachen „Min Land“ um 13:18 Uhr.


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1. Vorsitzender/Sitzungsleiter                              Schriftführerin/Protokoll

       Torsten Laabs                                                Gesche Ahlgrim